Home Zuhause gesucht Zuhause gefunden Pfotenwelt Schenken Helfen zu Helfen Patenschaft Sternenfellchen

 

Besuch im Katzenheim

Patenkaterchen Osito bekam lieben Besuch

 Claudia Delai   Michael Delai
Claudia und Michael Delai erzählen über ihren Besuch im Katzenheim

Urlaub in Roquetas

"Seit einigen Jahren zählen mein Mann und ich zu den stolzen Katzenbesitzern. Wir selber beherbergen drei dieser wunderschönen Tiere bei uns. Oder sollte ich doch besser sagen, dass wir noch das Glück haben, bei den Dreien wohnen zu dürfen? Das trifft es - ehrlich gesagt - wohl eher. Seit unsere drei Mäuschen bei uns eingezogen sind, lässt mich das Thema Katzen nicht mehr los. Anfangs las ich viele Bücher und schnüffelte im Internet, um mich schlau zu machen und möglichst viele Tipps zu bekommen. Mittlerweile gehört das Schnüffeln nach schönen HPs im Netz mit dem allgemeinem Thema Katzen für mich eigentlich schon zum normalen Alltag. 

Ganz besonders haben es mir immer die Tierschutzseiten angetan. Mehr aus Zufall gelangte ich so auch eines Tages auf die HP des Katzenheims Roquetas. Die Seite hat mich sofort gefesselt. Ich habe mich lange und immer wieder dort aufgehalten und meine Begeisterung stieg mit jedem Besuch der HP. Ich war absolut angetan von der Liebe und Wärme, mit der hier über die Katzen des Heims berichtet wird. Als ich von den vielen Problemen las, die im Katzenheim an der Tagesordnung sind, wurde mir ganz schnell klar, dass ich helfen wollte, soweit es in meiner Macht steht. Da ja Roquetas nicht gerade um die Ecke liegt, entschloss ich mich zunächst, eine Patenschaft für ein Kätzchen zu übernehmen. Und da mein Herz schon immer an den kleinen Sorgenkätzchen hing, habe ich mich spontan für ein kleines namenloses Sorgenkind des Katzenheims entschieden. Ein wunderschöner rot/weißer Kater, den ich als zukünftige Patentante auch noch taufen durfte. Schon lag das spanische Wörterbuch in meiner Hand und ich entschied mich nach einigem suchen für den Namen: „Osito“, was soviel bedeutet wie „Kleines Bärchen“. Meine Begeisterung für das Katzenheim hielt natürlich an, als ich fast umgehend nach meinem Patenschaftsantrag die Mail-Antwort von Daniela bekam. Osito war getauft, ich war seine stolze Patentante und ganz fix konnte ich sowohl eine wunderschöne Patenurkunde als auch eine richtig rührende Danksagung von Osito auf der HP des Katzenheims bewundern.

Nachdem das geregelt war, wuchs in mir mehr und mehr der Wunsch, unseren Patenjungen auch mal persönlich kennen zu lernen. Erst jetzt fing ich an, mich darüber schlau zu machen, in welcher Gegend Spaniens Roquetas eigentlich liegt. Schnell war klar: Roquetas liegt in Andalusien und es ist ein (fast) reines Urlaubsgebiet. Urlaub…, das hörte sich doch gut an! Und damit konnte ich auch gleichzeitig drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen selber vor dem langen deutschen Winter noch ein wenig Sonne und Wärme tanken, zum zweiten meinen Mann eine Freude machen, der schon lange mal wieder in den sonnigen Süden wollte, und zum dritten unseren Osito kennen lernen. Micha (mein Mann) war sofort überzeugt, Reiseangebote waren schnell heraus gesucht und ganz fix gebucht, und die Pflege unserer eigenen Katzen für diese Zeit war schnell organisiert. Bevor es los ging, setzte ich mich per Mail mit Dagmar in Verbindung, um uns auch gleichzeitig als Flugpaten anzubieten. Wenn wir schon zu unseren Dreien keine weitere Katze aufnehmen konnten, wollten wir zumindest in so weit helfen, als dass wir bereits vermittelte Kätzchen mit zurück nach Deutschland nehmen wollten. Aus der kurzen Mail an Dagmar wurde noch vor unserem Abflug ein recht reger telefonischer bzw. Mail Kontakt. Wir wollten auch helfen, indem wir dringend benötigte Dinge mit nach Roquetas bringen, und Dagmar stand uns jederzeit mit Rat und Hilfe bzgl. der sinnvollsten Mitbringsel zur Seite. Daraus wiederum ergab sich auch noch vor unserem Urlaub der Kontakt zu Gila, die vor Ort in Roquetas das Katzenheim tatkräftig unterstützt. Kurz vor unserem Abflug meldeten wir auch schon mal vorsichtshalber zwei Transportboxen für den Rückflug bei unserer Fluggesellschaft an.

Am 29. Sept. 2004 war es dann endlich soweit. Mit zwei großen Koffern und einem Rucksack, die hauptsächlich mit Dingen für das Katzenheim gefüllt waren, ging es per Flugzeug von Köln/Bonn nach Almeria. Obwohl der Transfer in unserer gebuchten Pauschalreise enthalten war, ließ es sich Gila nicht nehmen, uns persönlich vom Flughafen ab zu holen und in unserem Hotel in Roquetas abzusetzen. Und bereits für den nächsten Tag stand der erste Besuch im Katzenheim auf dem Programm. Wir waren mehr als gespannt, auf das, was uns erwarten würde.

Pünktlich um 10.30 Uhr wurden wir am nächsten Morgen von Gila abgeholt. Ein kleiner Umweg musste aber sein. Denn um den Katzen mit unserem Besuch auch eine richtige Freude zu bereiten, haben wir uns entschlossen, ihnen mal eben 4 kg frischen Fisch mit zu bringen. Die Verkäuferin im Supermarkt schaute bei der gewünschten Menge nicht schlecht, aber was will man machen? Zu der Zeit wohnten ca. 235 Katzen im Heim, und die wollten ja alle ein wenig von dem Fisch ab bekommen.

Und dann war es endlich soweit. Bewaffnet mit ganz vielen Taschen und Tüten fuhren wir am Katzenheim vor. Der Weg dort hin war schon etwas abenteuerlich und ich war froh, dass wir die „Straße“ nicht mit einem kleinen Mietwagen zurück legen mussten. Das Katzenheim liegt nämlich nicht mitten in Roquetas, sondern etwas abgelegen in den Bergen. Das erste, was wir bei unserer Ankunft hörten, war eine herzliche miauende Begrüßung von mind. 10 Katzen, die wohl schon den Duft des frischen Fisches in der Nase hatten. Dann durften wir aber zunächst Monika Schwaller kennen lernen. Monika kam nach ihrer Pensionierung von Deutschland nach Roquetas um sich voll und ganz dem Katzenheim und ihrer Liebe zu den Tieren zu widmen. Sie ist der gute Geist des Katzenheims und kümmert sich von morgens bis abends rührend um die Fellchen. Daher fiel der erste Kontakt zu Monika auch recht kurz aus, da sie um diese Uhrzeit noch voll beschäftigt war. Aber erst hatten wir ja auch jede Menge damit zu tun, uns alles an zu sehen, die Kätzchen ein wenig kennen zu lernen und unsere Mitbringsel zu verfüttern. Gila stand bereit, um uns alles zu zeigen.

Unser Rundgang begann in dem großen Freilauf. Hier leben die Katzen, die schon etwas länger im Katzenheim sind, die gesund sind und sich im Freilauf wohl fühlen. Kaum setzten wir mit unserem Fisch den ersten Fuß in den Freilauf, wurden wir von den Claudia und Michael im großen Freilauf unterschiedlichsten Katzen umringt. Der Fisch war der Hit, aber auch die anderen Leckerchen wurden dankbar angenommen. Wir waren etwas überrascht, da wir gerade bei den Katzen, die im Freilauf leben, damit gerechnet hatten, dass es sich hauptsächlich um sehr zurückhaltende, scheue Katzen handelt. Aber dem war absolut nicht so. Von überall her wurden wir mehr als freudig begrüßt und die erste Ladung Fisch war in null Komma nix in diversen Katzenmägen verschwunden. Anschließend ließen wir uns einfach mal die Zeit, uns in Ruhe in den Freilauf zu setzen um den Kontakt mit den Tieren zu suchen. Ich kann nur sagen, es sind in der Hauptsache einfach Traumkatzen. Kaum saßen wir, hatten wir die erste Katze (in meinem Fall „Kyra“) auf dem Schoß. Und immer mehr Schmuser näherten sich bereitwillig und genossen die Streicheleinheiten. „Moritz“, ein bildschöner großer schwarzer Kater, war sofort der Meinung, dass mein Rucksack der ideale Platz wäre, um es sich darin gemütlich zu machen. „Paulito“, ebenfalls ein Traumkater, schmiegte sich an meine Seite und achtete eifersüchtig darauf, dass die Streicheleinheiten auch gerecht verteilt wurden. 

Claudia im großen Freilauf An meinen Beinen ließen sich weitere Katzen nieder. Alleine mit schmusen und streicheln waren wir jetzt erst mal ausgelastet. Am liebsten hätten wir alle eingepackt und mitgenommen, aber wir waren mit drei eigenen Katzen zuhause ja nun mal voll. Es war einfach wunderschön, dieses Vertrauen der Katzen in uns als „wildfremde“ Besucher zu erleben. Ein Erlebnis, dass uns noch lange das Herz wärmen wird (auch im kaltem Deutschlandwinter). Nur unser Patenjunge Osito hielt sich ein wenig zurück. Er beobachtete lieber aus der Ferne, aber das war auch in Ordnung, denn Osito gehört zu den etwas scheueren Katzen. Während dieser Zeit stellten wir auch fest, dass die spanischen Kätzchen anscheinend viel sozialer in einer Katzengemeinschaft zusammen leben, als wir es eigentlich gewohnt sind. Nur ganz selten sahen wir mal eine Katze alleine, die meisten schlummerten und schmusten in Gruppen von etwa drei bis vier Kätzchen gemeinsam. Nach diesem Eindruck sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass sich diese Kätzchen evtl. viel einfacher in einen Haushalt mit bereits vorhandenen Katzen integrieren können, da fast alle Katzen ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten zeigen.

Nach einiger Zeit ging es dann für uns weiter in den Innenbereich des Katzenheims (obwohl wir uns nur sehr schwer trennen konnten). Hier sind die Tiere unter Innenbereich des Katzenheims gebracht, die aus den unterschiedlichsten Gründen (noch) nicht in den Freilauf dürfen. Hauptsächlich sind das Katzenmütter mit ihren Babys, kranke Katzen, gerade neu aufgenommene Katzen usw. Sie leben im Innenbereich in ihren Boxen meist mit mehreren zusammen. Hier wurde uns das Herz ein wenig schwer, denn viele dieser Katzen bettelten förmlich nach Schmuseeinheiten. Alle sind dort unheimlich lieb, verschmust und wenn wir einen Raum verließen, wurde uns herzzerreißend nachgeweint. 

„Filou“ Einer meiner spontanen Lieblinge „Filou“ - ein wunderschöner, roter Kater - warf seinen Schnurrmotor bereits an, wenn man nur in die nähe seiner Box kam.  Auch hier haben wir großzügig Fisch und Leckerchen verteilt, die gerne genommen wurden.

Weiter ging es dann in die beiden kleinen Freiläufe. Und auch hier bot sich uns das gleiche Bild der absolut lieben, zutraulichen, verschmusten Kätzchen. Ganz „Martha“ besonders angetan waren wir hier z.B. von „Martha“. Im Vergleich zu den meisten anderen spanischen Katzen ist sie ein kleines „Möppelchen“ in schwarz/weiß. Martha ist „Dauerheiser“, da ihre Stimmbänder nicht ganz in Ordnung sind. Gleichzeitig ist sie aber eine absolute Schmuserin und ihrer Begeisterung über die Zuwendung tat sie mit einem krächzendem Miau kund. Oder „Estella“ ein wunderhübsches, junges Glückskätzchen.  Sobald wir den kleinen Freilauf betraten, saß Estella in meinem Nacken und sah überhaupt keine Veranlassung, diesen Platz wieder zu verlassen. Sehr berührt hat uns auch das Schicksal von „Nelly“, einer 11 Jahre alten Glückskatze. Nelly Nelly hatte jahrelang frei in Roquetas gelebt und wurde dort von Rolf Hettkamp - dem Besitzer den Katzenheims - versorgt. Eines Tages wurde sie mit einem Schrotgewehr angeschossen und von dieser Tat ist ihr leider ein steifes Beinchen geblieben. Dadurch war es natürlich nicht mehr möglich, Nelly weiterhin frei in Roquetas laufen zu lassen und so kam sie ins Katzenheim Nelly war anfangs sehr scheu, was sich aber mehr und mehr gibt. Wir durften sie durchaus vorsichtig streicheln und als Dank wurden wir kräftig beschnurrt.

Kinderstube Den Abschluss unserer Tour durch das Katzenheim bildete dann die so genannte „Kinderstube“. Dabei handelt es sich eigentlich um den Wohnbereich von Monika, die dort aber auch gleichzeitig die kleinen bzw. kränklichen Katzen versorgt. Ca. 20 Kätzchen leben dort dauerhaft. Hier lernten wir als erstes „Chica“ Michael und 'Chica'kennen Sie sprang mir direkt in die Arme und kletterte von dort aus weiter in meinen Nacken. Chivila war eines der Kätzchen, die uns auf dem Heimflug begleiten sollten, denn sie hat mittlerweile ein wunderschönes Zuhause in Deutschland. Die zweite Superschmuserin der Kinderstube ist „Baroness“. Baroness Selten haben wir ein so liebes Kätzchen gesehen. Baroness kommt sofort auf jeden Fremden zu und hätte so gerne ein eigenes Zuhause mit Menschen, die sie den ganzen Tag beschmusen kann. Allerdings leidet Baroness unter Asthma, was ihre Vermittlung ein wenig erschwert, denn an ihre zukünftigen Menschen stellt sie ein paar Ansprüche. Sie muss krankheitsbedingt unbedingt ein Zuhause bei Nichtrauchern finden, die auch gleichzeitig viel Zeit für sie haben. Aber ansonsten ist Baroness einfach nur eine Traumkatze.

Den Nachmittag verbrachten wir gemeinsam mit Monika, Gila und „Amike“ (einem kleinen Päppelbaby von ca. sechs Wochen, die zusammen mit ihrer kleinen Schwester im Müll gefunden wurde und momentan noch unter einer Pilzerkrankung leidet) im Schatten vor dem Katzenheim bei einer Tasse Kaffee. Monika hat uns dabei viel erzählt und sich sehr viel Zeit für uns genommen. Sie berichtete von den kleinen und großen Problemen und Erfolgen, die tagtäglich anstehen. Sie sprach von dem beispiellosen Einsatz der Menschen rund ums Katzenheim, die Angst um die kranken Tierchen und die Freude über jede erfolgreiche Vermittlung. Zu Recht ist sie ganz besonders stolz auf die medizinischen Versorgung der Katzen, die durch den Vertrag, der mit einer Tierärztlichen Praxis in Roquetas abgeschlossen wurde, sichergestellt ist. Dieser Vertrag sichert nicht nur die notwendigen Behandlungen von kranken Katzen sondern beinhaltet ebenfalls, dass Kastrationen, Impfungen und Bluttests durchgeführt werden. Monika berichtete, dass die Bluttests in diesem Jahr bisher ergeben haben, dass 98,5 % der Katzen Leukosefrei getestet wurden. Eine bessere Quote kann man sich nicht wünschen. Schließlich fuhren wir am frühen Abend mit einer emotionalen Mischung aus Rührung, Respekt und Mitgefühl wieder in unser Hotel.

Dieser erste Besuch im Katzenheim ließ uns nicht mehr los. Gedanklich begleitete er uns den Rest des Urlaub. Und da uns ja klar war, dass wir das Katzenheim nach unserem Urlaub nicht mehr regelmäßig besuchen konnten, war ein zweiter Besuch an unserem letzten Urlaubstag bereits fest eingeplant.

Bei diesem zweiten Besuch bekamen wir hautnah mit, wie ein Kätzchen in die Obhut des Katzenheims kam. Am Abend vor unserem letzten Urlaubstag fand Gila auf der Straße ein ca. sechswöchiges Katzenbaby, das offenbar kurz vorher von einem Auto angefahren wurde. Gila sammelte das kleine Mäuschen natürlich sofort auf und brachte es zu der Tierarztpraxis des Katzenheims. Hier wurde festgestellt, dass das Kätzchen von dem Cara „Unfall“ einen Hüftbruch, einen Kniebruch und den Bruch eines Pfötchens davon getragen hatte. Da sie aber voll im Wachstum stand, konnten die Beinbrüche weder genagelt, noch gegipst werden, sondern mussten von alleine zusammen wachsen. Durch den Hüftbruch wird die Kleine wohl ihr Leben lang hinken, aber ansonsten stellten die Ärzte fest, dass sie auch weiterhin ein ganz normales Katzenleben führen kann. Dieses Kätzchen saß nun bei Gila im Auto und sollte mit uns zusammen zum Katzenheim transportiert werden. So ein kleines tapferes Mädchen haben wir selten gesehen. Während der ganzen Fahrt schaute sie uns nur sehr ängstlich an und tat ihren Unmut manchmal mit etwas fauchen kund. Aber trotz der großen Schmerzen, die sie gehabt haben muss, hat sie nicht einmal geweint. Oben im Katzenheim angekommen, wurde sie zunächst von Monika und Gila liebevoll versorgt und entfloht. Dabei stellte sich raus, dass sie keineswegs wild war, sondern nur fauchte, weil sie solche Angst und Schmerzen hatte. Wir konnten gar nicht anders und übernahmen sofort die Patenschaft an dem kleinen Mädchen. Ihr Name ist nun „Cara“, momentan lebt sie zur Pflege bei Gila und wird dort rührend hochgepäppelt.

Für die anderen Katzen gab es dieses mal keinen Fisch, dafür aber  Claudias und Michaels Patenkater Ositoganz viele andere Leckerchen. Und auch damit trafen wir voll ins Schwarze. An diesem Tag wiederholten wir gemeinsam mit Monika unseren Rundgang durchs Katzenheim. Monika kennt jede Katze in- und auswendig, kann zu jedem Fellchen die ganz persönlich Geschichte erzählen und ist durchaus in der Lage, ca. 10 schwarze Katzen auseinander zu halten (Originalzitat von Monika: „aber die eine schwarze Katze ist doch viel weniger schwarz, als die andere“). Ganz besonders hat uns bei diesem Rundgang gefreut, dass plötzlich unser Patenjunge Osito vor uns stand, um Streicheleinheiten bettelte und versuchte, die anderen Katzen ein wenig von uns abzuschirmen. Es war fast so, als hätte er an diesem Tag realisiert, dass wir seine Pateneltern sind und hauptsächlich wegen ihm die Reise angetreten haben.

Auch dieser Tag war wunderschön, manchmal sehr rührend und ungemein interessant. Am frühen Abend hieß es dann für uns Abschied nehmen von Roquetas, dem Katzenheim, den vielen süßen, schmusigen Kätzchen, Monika, Gila und den anderen ehrenamtlichen Helfern. Es ist uns nicht leicht gefallen und unsere nächste Reise nach Roquetas ist bereits für den Mai nächsten Jahres fest eingeplant.

Leider war es uns dann doch nicht möglich, als Flugpaten einzutreten, obwohl wir liebend gerne ein paar Kätzchen mit uns im Flugzeug transportiert hätten. Einen Strich durch die Rechnung machte uns dabei die Chippflicht, die am 1. Oktober dieses Jahres eingeführt wurde. Es war einfach viel zu kurzfristig, die vorgesehenen Kätzchen chippen zu lassen, so dass diese erst ein paar Tage später abreisen konnten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, im nächsten Jahr werden uns sicher ein paar Katzen als Flugpaten begleiten.

Wir möchten uns auch noch mal ganz herzlich bedanken, bei Herrn Hettkamp, ohne den es das Katzenheim nicht gäbe, bei Dagmar, die vor und nach unserem Besuch stets ein offenes Ohr (Mailbox, Telefon) für uns hatte, bei Gila, die sehr viel Zeit für uns geopfert hat und immer für uns da war und ganz besonders bei Monika, die sich stets und ständig mit ihrer ganzen Liebe und Führsorge die Tiere im Katzenheim rührend versorgt und sich zusätzlich auch noch sehr lieb um uns gekümmert hat. Ach ja und nicht zuletzt wollen wir uns bei all den süßen, schmusigen, lieben Fellchen vom Katzenheim bedanken, die es uns so schwer gemacht haben, ohne sie wieder nach Hause zu fliegen. Es war ein wunderschöner Urlaub, den wir - Dank Euch - nicht so schnell vergessen werden. 

Wir kommen wieder!"


Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei Claudia und Michael für alles - für die Zeit, die sie sich genommen haben, um einmal ihr Patenkind persönlich kennen zu lernen, und auch alle Anderen im Katzenheim zu besuchen, für die schönen Geschenke, die sie ihnen
mit gebracht haben und zu sehen (und nun auch zu wissen), welche Menschen vor Ort hinter den Katzen stehen und wie sie sich tag-täglich für sie einsetzen.

Alle freuen sich Euch wieder zu sehen! Bis bald! 

Alles Liebe!
Die Katzen und Menschen vom Katzenheim Roquetas


nach oben

© Katzenheim-Roquetas