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Adoption
- Information
"Nun habe
ich mich in eines der Tierchen verliebt, möchte ihm ein neues
Zuhause schenken. Wie geht das und was muss ich tun?
Nun, in der Regel
ist das ganz einfach.
Du setzt Dich mit
uns in Verbindung, sagst uns welcher unserer Schützlinge Dein
Herz erobert hat.
Einige unserer
Schützlinge befinden sich ja zum Teil schon hier in Deutschland,
in unseren privaten Pflegestellen, dann können wir ein
Rendezvouz vereinbaren und Du kommst Deinen
Herzensbrecher besuchen.
Dann können wir alles notwendige besprechen, schauen, ob Ihr
Euch auch grün seid und wenn das alles stimmt und Du
Dich für die kleine Fellnase entscheidest (oder auch zwei) und er oder sie für
Dich dann kommen wir Dich zu Hause besuchen, denn wir wollen ja
auch sehen, wo unsere Schützlinge ihr neues Zuhause gefunden
haben (das nennen wir Adoptionsbesuch "vor" Übergabe).
Sind alle Voraussetzung geben, schließen wir den Schutzvertrag
ab und dem Einzug Deines neuen kleinen Mitbewohners steht nichts
mehr im Wege.
Nach einiger Zeit,
melden wir uns wieder bei Dir, um nachzuhören, ob alles in
Ordnung ist, die Eingewöhnung gut verlaufen ist und sprechen mit
Dir einen neuen Besuchstermin ab (das nennen wir Adoptionsbesuch
"nach" Übergabe).
"Nun
habe ich mich aber in ein Näschen verguckt, dass noch in Spanien ist. Wie machen
wir das dann?“
Solltest Du Dich
für ein Tier entschieden haben, dass noch in Spanien ist, läuft
die ganze Sache ähnlich ab, nur dass ein „Rendezvouz“ dann etwas
schwierig wäre. ;-)
Wir werden uns dann
bei Dir zu Hause treffen, alles durchsprechen und wenn Du dann
wirklich sicher bist, schließen wir den Schutzvertrag und
veranlassen, dass der kleine Glückspilz so rasch wie möglich zu
Dir kommt.
Dies ist dann auch immer davon abhängig, wie schnell wir einen
Flugpaten bekommen können (das ist meist nicht so einfach)
Ein Ortswechsel
bedeutet für ein Tier immer Stress gerade für Katzen,
wenn sie dann noch eine Flugreise machen müssen.
Wir bereiten dies alles nach allen Kräften so behutsam wie
möglich vor.
Doch wie auch immer, es ist Stress.
Deshalb solltest Du, falls Du das Tier direkt in Empfang nimmst, auch darauf vorbereitet sein.
Es wird Dir vielleicht nicht
gleich um den Hals fallen, denn alles was nun auf das Tier
zukommt ist ja neu, fremd, muss erst auf Gefahren
untersucht werden.
Außerdem sind unsere kleinen Reisenden dann auch immer
erschöpft und brauchen erst einmal Ruhe.
Du solltest dann schon alles vorbereitet haben: Futterplatz
(Wasser und Trockenfutter ein klein wenig Nassfutter - hier sind auch auf
die Fütterungshinweise bitte genau zu beachten),
Katzentoilette (ganz wichtig!) und einen Schlafplatz, alles sollte erst einmal
schnell und gut für das Tier erreichbar sein.
Wenn Du mit dem
Tier nach Hause kommst, stelle den Transportkorb an eine ruhige
Stelle. Aber so, dass es Futterplatz und Toilette in
erreichbarer Nähe hat, öffne ihn und lass das Tier selber
entscheiden, wann es herauskommt.
Es kann sein, dass es sofort freudig herausspaziert und alles
neugierig untersucht - lass es dann einfach machen, beobachte
nur.
Sollte es eine Zeit brauchen, auch dann lass es!
Es wird schon herauskommen.
Gönne ihm einfach Ruhe.
Sicher, Du
hast Dich nun schon so sehr auf den kleinen Mitbewohner gefreut,
aber denke daran, welche Reise er hinter sich hat (auch Du bist
müde und erschöpft, wenn Du von einer Reise nach Hause kommst),
lass das kleine Wesen auf Dich zu kommen, lass es Dich ent-
decken.
Tiere sind genauso unterschiedlich wie wir Menschen, die einen
sind sofort entdeckungsfreudig, die anderen eher zurückhaltend
und ab-
wartend, aber wenn Du ihnen Zeit lässt wird sich alles
schon einspielen.
Du wirst den kleinen Racker ja sein ganzen Leben lang noch haben.
"Muss ich gleich mit dem Tier zum
Tierarzt?“
Unsere Schützlinge sind alle unter tierärztlicher Aufsicht und
bekommen alle Untersuchungen und Schutzmaßnahmen.
Sie sind (wenn sie das entsprechende Alter haben) auf FIV/FELV (Katzenaids und Leukose)
getestet und Tollwut
geimpft. Sie bekommen die Impfung gegen Schnupfen/Seuche (zumindest die erste Impfung haben sie erhalten, die
zweite muss im Bedarfsfall dann hier gemacht werden). Sind sie im entsprechenden Alter, sind sie auch schon kastriert
bevor sie auf die Reise gehen.
Eine Reise ist
wie bereits oben erläutert immer mit Stress für
das Tier verbunden und Stress kann (muss nicht) die
eine oder andere Reaktion auslösen. Das wird sich aber nach den ersten Tagen
zeigen. Deshalb kommen sie dann auch erst einmal in eine Pflegestelle, wo sie
"landen" und beobachtet werden können. Sollte sich eine Reaktion
zeigen, wird natürlich der Tierarzt aufgesucht.
"Ist es möglich meinen Liebling aus
Spanien zunächst für einige Tage in einer Pflegestelle unterzubringen, bevor ich
ihn zu mir nach Hause hole?“
Ja. Das ist möglich. Allerdings unter
Berücksichtigung der o.g. Rücksicht. Normalerweise sind die Schützlinge in
der ersten Zeit in einer Pflegestelle, um sich erst einmal zu aklimatisieren,
denn Reise, Klimawechsel etc. bedeuten auch für das ruhigste Tier Stress.
Wenn Du Dich für einen Schützling aus Spanien entschieden hast,
ihn aber nicht gleich zu Dir nach Hause nehmen kannst, ist das
kein Problem. Wir verfahren wie oben erläutert, nur wird der kleine Liebling
dann nicht sofort zu Dir nach Hause kommen, sondern für einige
Tage in einer unserer Pflegestellen untergebracht.
"Was ist eigentlich eine
Pflegestelle?“
Das sind Menschen,
die Tiere für die Zeit bis zu ihrer endgültigen Vermittlung in
ihre Familie aufnehmen, versorgen, ihnen Liebe und Fürsorge
angedeihen lassen.
Die Tiere können sich frei bewegen, leben in mitten dieser
Familie und nehmen so schon am normalen Leben teil.
Diese Pflegestellen
sind dann auch mit Dein Hauptansprechpartner, wenn es um Fragen
zum Tier geht, denn sie kennen sie natürlich am besten.
"Warum einen Schutzvertrag und eine
Schutzgebühr?“
Der
Schutzvertrag beinhaltet alle Deine Pflichten und
Rechte sowie die unserigen.
Wir müssen diesen Schutzvertrag abschließen, da wir den uns
anbefohlenen Tiere den bestmöglichen Schutz angedeihen lassen
wollen.
Die
Schutzgebühr bestreitet einen Teil der Kosten, die
wir für die Schützlinge insgesamt aufbringen müssen - sie
deckt bei weitem nicht die tatsächlichen Kosten, denn Test,
Kastration und Impfungen sowie OPs und Sonderbehandlungen haben ihren Preis. Mal ganz davon
abgesehen, dass die Tiere ja auch essen müssen und evtl. bestimmte
Behandlungen benötigen.
Aber die Schutzgebühr hilft wieder ein Stückchen weiter, damit
wir unsere Tierschutzarbeit fortführen können zum Wohle der vorhandenen und nachfolgenden
Schützlinge.
"Ich hab
Fragen an wen kann ich mich wenden?
Grundsätzlich
gilt: Wir sind immer Ansprechpartner!
Es gibt nichts, was
Du uns nicht fragen kannst so banal Dir auch die Frage
vorkommen sollte, WENN Du eine Frage hast, kannst Du uns immer zu
Rate ziehen. Unser Kontakt endet
nicht mit der Unterzeichnung der Adoptionsvereinbarung (Schutzvertrag).
Also, wenn Du Fragen hast, frage uns!
Dafür sind wir da!
Bitte bedenken Sie, dass
wir alle ehrenamtlich tätig sind und neben unserer Tierschutzarbeit,
die wir alle sehr gerne und mit Herz und Verstand verrichten, auch noch
jeder ein Privatleben haben, als auch im Berufsleben stehen.
Wir sind gerne für Ihre Anfragen von Montag bis Freitag zu
bestimmten Zeiten für Sie
da und antworten Ihnen schnellstmöglich. Die Wochenenden gehören im
"Normalfall" den Familien. In dringenden Notfällen oder nach
Absprache versuchen wir natürlich auch für Sie da zu sein.
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Kontakt in Deutschland: HELFEN zu
HELFEN TierFreunde e.V.
Hinweis:
bei der eMail-Adresse tauchen beim Anklicken anstatt des
"@"-Zeichens die Buchstaben "at" in Deinem
Mail-Fenster auf. Entferne diese Buchstaben und ersetze sie durch das
"@"-Zeichen. Dies geschieht zur Abwehr von Spam-Mails. Wir
bitten um Verständnis und bedanken uns für die Mühe!
Dagmar Odenthal
info@helfen-zu-helfen.de
+49 (0) 21 66 - 68
11 19 (Mo-Fr. 18-20 Uhr AB)
Petra Kautz
pkautz@helfen-zu-helfen
+49 (0) 21 63 - 49
85 6 (Mo-Fr. 18-20 Uhr AB)
Doris Merchlewitz
doris@helfen-zu-helfen.de
+49 (0) 22 41 - 44 24 1 (Mo-Fr. 10-12 Uhr AB)
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