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Das
Katzenheim-Roquetas ist eine Privat-Initiative eines Menschen, der sich dem Schutz
und der Betreuung der verlassenen Katzen im Bezirk Roquetas/Almeria verschrieben
hat und der meist letzte Zuflucht ist, die den Katzen bleibt.
Hier werden sie aufgenommen, versorgt, ärztlich betreut und es wird ihnen jede
erdenkliche Zuwendung gegeben.
Oft kommen sie in einem so erbärmlichen Zustand hierher, dass die meisten nicht
glauben, dass aus diesem Bündel Leid noch einmal eine lebensfrohe und gesunde
Katze werden kann.
Doch die Fürsorge die Rolf Hettkamp den Tieren angedeihen lässt beweist immer wieder
das Gegenteil. Das Katzenheim Roquetas wird von dem Verein HELFEN
zu HELFEN TierFreunde e.V.
so gut es geht unterstützt.
Das
Katzenheim
Das Katzenheim liegt fast oben in den Bergen in der Region Almeria, weit ab vom
touristischem Treiben in Roquetas de Mar. Es hat
und ist seine eigene kleine
Welt. Mit allen Freuden und Sorgen und man neigt dazu ein bisschen die Zeit zu
vergessen. Doch für die Menschen die dort leben und es sich zur Aufgabe gemacht
haben, die herren- und heimatlosen Tiere zu betreuen bedeutet jeder
Tag auch Kampf. Kampf gegen Krankheiten und den Tod.
Denn oftmals kommen die Tiere in einem so erbärmlichen Zustand dort an
(verletzt, krank, misshandelt, halb verhungert, völlig irritiert), dass erst
sehr viel Aufbauarbeit geleistet werden muss.
Es gibt aber auch schon - und das zeigt uns, dass die Arbeit von Rolf den richtigen Weg eingeschlagen hat - Menschen, die sich
vertrauensvoll an das Katzenheim wenden, wenn sie Probleme haben mit ihren
Tieren, sei es
-
dass sie das
Tier aus gesundheitlichen Gründen selber nicht mehr halten können und es
lieber im Katzenheim abgeben, als es einfach auszusetzen
-
dass tierliebe
Menschen ein aufgegriffenes Tier dort abgeben, damit es in Sicherheit ist
(siehe zum Beispiel "Piccolino")
Das Katzenheim hat
sich einen Namen gemacht, durch die harte und selbstlose Arbeit von Rolf. Und hart ist die Arbeit, denn das oberste Gebot eines "Tierheimes" ist
Ordnung, Sauberkeit, bestmögliche ärztliche Versorgung und liebevolle Pflege
der Schützlinge.
Der Tag beginnt am
frühen Morgen und endet irgendwann am späten Abend, wenn nicht sogar mitten in
der Nacht. Denn Tierschutz kennt keine "Öffnungszeiten". Gerade deshalb ist eine
Planung notwendig. Wie sonst konnte man teilweise mehr als 200 Tiere gerecht
versorgen. So wird nach dem Zeitplan gefüttert, gesäubert und behandelt. Abgesehen von
den Notfällen, die zwischendurch dann ankommen.
Und dann sind da
noch die Einzelschicksale, denen besondere Fürsorge angediehen wird. Es reicht
ja nicht nur zu Essen und zu Trinken zu geben oder medizinisch zu behandeln.
Es ist auch notwendig verstörte Tiere wieder so aufzubauen, dass sie wieder
Vertrauen in die Menschen finden.
Und dazu gehört es eben, dass man sich mit ihnen zusätzlich beschäftigt.
Oder kleinen Babies
die Wärme der fehlenden Mutter zu schenken, sie mit der Flasche aufziehen und
das Gefühl geben nicht allein und verlassen zu sein, ihnen zu zeigen, dass sie
nicht vergessen sind.
Unsere
Ziele
Dass kein Tier mehr
gequält, misshandelt, verstoßen und verjagt wird, Menschenhände nicht nur
Leid bringen, das wäre natürlich das Paradies - vielleicht wird
es aber irgendwann einmal in den Herzen und Köpfen aller Menschen ein Umdenken
geben ... bis dahin werden wir weiterhin versuchen, den Tieren auf der Erde das
zu geben, was sie eigentlich verdient haben ...
Wir wollen vor allem dafür sorgen das so viele Katzen wie möglich unfruchtbar
gemacht werden. Den Tieren ersparen, in eine ungewisse, verfolgte und missgünstige
Welt geboren zu werden, in der ihre Überlebens-Chancen so gut wie
"Null" sind. Den Menschen vor Ort begreiflich machen "weshalb" es wichtig ist Katzen
zu kastrieren und das sie Lebewesen sind die wie wir - Schmerz und Leid, aber
auch Liebe, Zuneigung und Freude empfinden.
Den Katzen zeigen was es bedeutet ein warmes Plätzchen ohne Gefahr zu haben in
dem es "kein" vergiftetes Futter gibt, sondern einen vollen Bauch und
liebende Menschen die ihnen zeigen das Hände auch streicheln können.
Denen, die das Vertrauen zum Menschen erlangt haben, möchten wir außerdem die
Chance auf ein "eigenes" Heim geben.
Wir lassen unseren Schützlingen die bestmöglichste tierärztliche Versorgung
zukommen
- dennoch wünschen wir uns (natürlich) Menschen, die unseren Schützlingen das
geben, was uns nicht uneingeschränkt möglich ist: ein richtiges Heim, mit
Menschen, die nur für sie da sind.
Die
Menschen
Wir möchten Ihnen
hier die Menschen vorstellen, die es sich zum Ziel gemacht haben, das Leid der
ihnen anvertrauten Tiere zu mildern und ihnen wieder ein normales
"katzentypisches" Leben zu ermöglichen.
Rolf Hettkamp
(die
Seele des Ganzen)

Rolf kam vor vielen
Jahren - zunächst als Urlauber - nach Roquetas. Irgendwann beschlossen er und
seine Frau ihren Lebensabend hier zu verbringen.
Rolf hatte sich vorher nicht so richtig mit Tierschutz im Ausland beschäftigt.
Doch mit der Zeit stellte der aufmerksame Mann fest, dass sich hier niemand um
die herrenlosen Tiere kümmerte.
Im Gegenteil, sie waren den Anwohnern, Hotelbesitzern und auch so manchem
Touristen "lästig".
Anstatt sich um Eindämmung der Katzenbabyflut zu bemühen, in dem die
geschlechtsreifen Tiere kastriert werden, wurden sie einfach - nach der Saison -
"entsorgt", was nichts anderes heißt, als vergiftet, erschlagen, überfahren. Wir wollen hier die Ausführungen der
Fantasien lieber nicht ausweiten.
Zunächst gründete er mit einigen anderen tierlieben Menschen den Tierschutz in
Roquetas. Bis es soweit war, waren natürlich viele steinige Wege zu gehen, denn
so einfach ist das nicht, "mal eben" Tierschutz machen wollen und dann
noch im Ausland. Man hat sich mit den kulturellen Gegebenheiten genauso
auseinander zu setzen wie mit den Behörden. Nachdem diese Hürden genommen
waren, wurde zunächst eine Gelände gekauft mit mit Unterkünften für die
Tiere (hauptsächlich Hunde) hergerichtet, doch recht bald war dieses auch schon
zu klein, denn es kamen immer mehr arme Hunde, die dringend auf die Hilfe
angewiesen waren. Platz für Katzen gab es da kaum bis gar nicht. So nahm Rolf
Hettkamp erst einmal das eine oder andere Kätzchen bei sich auf, doch schon bald merkte
er, dass seine Räumlichkeiten nicht ausreichten, denn es sprach sich auch
hier schnell
herum, dass dort jemand ist, der sich um die herrenlosen Tiere kümmerte und so
beschloss er, den Tieren ein "eigenes Zuhause" zu geben.
Rolf schuf weit ab vom touristischen Treiben ein Heim für seine Schützlinge,
das "Katzenheim-Roquetas".
Ohne fremde Hilfe, ohne finanzielle Unterstützung, nur aus eigener Kraft,
seiner Rente, begleitet von verständnislosem Lächeln der anderen Menschen.
Heute sind die Namen "Rolf Hettkamp" und das "Katzenheim"
jedem in Roquetas und Umgebung ein Begriff und werden in einem Atemzug gemeinsam
genannt.
Seine finanziellen Mittel sind beschränkt und das meiste davon investiert er in
den Schutz der Katzen. An sich denkt er, wenn überhaupt, ganz zuletzt. Wenn man ihn fragt, was er denn vielleicht gerne mal
aus Deutschland hätte, was er dort nicht bekommt oder was dort wesentlich
teurer ist kommt als Antwort: Zarte Haferflocken von Aldi (die isst er selbst,
verwendet sie aber auf für die Tiere) oder ungekochte Erbsen, vielleicht mal
was Marzipan, wenn's um die Weihnachtszeit ist.
Und
nicht zu vergessen Bernie (Rolfs
Frau) sie ist
die Stütze von Rolf.
Sie versucht alles, was ihn in seiner so wichtigen und wertvollen Arbeit
behindern könnte, von ihm fernzuhalten. Denn Rolf ist von Früh bis Spät für
die Tiere unterwegs.
Die
medizinische Versorgung
Der Tierarzt stellt sich vor
und sagt seine Meinung zu Rolf Hettkamp:

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Übersetzung:
Don Francisco Jesus Felices
Mullor, Mitglied der anerkannten öffentlichen veterinärmedizinischen
Kammer,
eingetragen unter der Nummer 353 berufstätig in Roquetas del Mar (Almeria)erklärt
hiermit:
Als ich 1997 am 3° des tiermedizinischen Studienlehrgangs teilnahm lernte ich
Herrn Hettkamp kennen.
Bereits damals widmete er sich vollständig der Sorge um die in Roquetas del Mar
herumstreunenden
Hunde und Katzen.
In den folgenden Jahren 1998 und 1999 machte ich meine Sommerpraktika weiter und
konnte sehen,
wie Herr Hettkamp sich weiterhin der Aufnahme der Straßentiere
widmete, die Krankheiten und Leiden
heilte, sie impfte, entwurmte und sie wenn nötig, chirurgisch behandelte.
Im Januar 2000 beendete ich mein tiermedizinisches Studium und begann in der
gleichen Klinik zu
arbeiten in der ich meine Sommerpraktika absolvierte. Ab
diesem Datum kann ich mit absoluter
Sicherheit sagen, dass sich Hr. Hettkamp
weiterhin
mit dem gleichen Enthusiasmus, wie seit dem Tag als ich ihn kennen lernte, der Heilung der Tiere
widmete.
Zwei Jahre lang arbeitete ich an dieser Klinik und wie ich schon sagte, konnte
ich beobachten, wie Hr. Hettkamp täglich angefahrene Tiere, verlassene Welpen
brachte etc. Er war immer auf die Gesundheit und Wohlergehen der Tiere bedacht.
2002 eröffnete ich meine eigene Tierklinik in der ich meinen Beruf ausübe.
Seither arbeitet Hr. Hettkamp trotz seines Alters täglich damit die verlassenen
Hunde und Katzen ein Heim haben.
Wie gesagt, konzentriert sich seine Arbeit auf:
* Nothilfe für schwer verletzte , angefahrene, vom Dach gefallene, gebissene,
dehydrierte,
schwerstkranke Tiere etc.
* Impfung von Welpen und erwachsenen Tieren
* Identifizierung über Microchips
* Antiparasitäre Behandlung (gegen Würmer, Flöhe, Zecken)
* Chirurgie (Sterilisation, Kastration sowie auch andere chirurgische Eingriffe,
um das
Leben der Tiere zu retten)
* Einweisung kranker Tiere in die Tierklinik
In den letzten 10Jahren konnte ich definitiv mit eigenen Augen sehen, wie Hr.
Hettkamp eine großmütige und uneigennützige Arbeit mit Katzen und auch Hunden
in dem hiesigen Gebiet von Almeria im Wesentlichen umgesetzt hat.
Und was mich betrifft, kann ich nur sagen, dass Hr. Hettkamp, wie alle anderen
Menschen auch, seine Stärken und Schwächen hat. Und selbstverständlich ist es
seine Stärke, dass er Tiere liebt.
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Brauchen wir
Hilfe ...?
JA!
Die Schützlinge
in Roquetas brauchen nach wie vor DEINE Hilfe!
Sie brauchen Futter, Streu, ärztliche Behandlungen, die bei so vielen Katzen
natürlich schmerzlich an den Geldbeutel gehen, aber
absolut notwendig sind
(kranke, verunfallte, verletzte Tiere müssen behandelt werden, teilweise über mehrere
Tage in der Klinik bleiben, Kastrationen stehen an - nicht nur bei
den Katzen, auch bei den Hunden - Impfungen, Tests stehen an, die
Tiere müssen auch gechippt werden, damit sie - wenn wir denn mal die Möglichkeit
haben Flugpaten zu ergattern (was von Almeria aus fast überhaupt nicht geht, obwohl wöchentlich mehrere Fluggesellschaften aus ganz Deutschland Almeria
anfliegen, aber eben viel zu wenige Menschen bereit sind, Tiere mitzunehmen oder
aber überhaupt nicht wissen, dass es Flugpatenschaften gibt).
Die EU-Pässe kosten auch nochmal um die 5-6 Euro pro Tier.
Aber das ist ja
nicht alles, es muss auch für Parasitenmittel Geld da sein (Flöhe,
Zecken, Milben, Würmer ...). Wer sein Tier hat gegen all das schon mal hat
behandeln müssen, weiß wovon wir sprechen. Und wir sprechen derzeit von ca. um die
100 Tiere im Heim, die ganz allein von Heim-Vater
Rolf mit seinen 72 Jahren versorgt werden. Er schafft es gerade die Grundversorgung
(Füttern, reinigen der Gehege, des Katzenhauses) zu erledigen. Und dann noch
die ein oder andere Fahrt zum Tierarzt. Auch er braucht dringend handfeste Unterstützung
und Hilfe!
Wer es also ehrlich meint und nicht nur ein Herz für Tiere hat,
sondern auch weiß, was es bedeutet sie zu versorgen (Klos säubern,
Gehege säubern, füttern, TA-Fahrten erledigen etc.) - darf sich herzlich gerne
bei uns melden!
Für ernstgemeinte, ehrenamtliche Hilfe ist er offen und jederzeit
ansprechbar! Er kann nichts dafür bezahlen, aber für Unterkunft und
Verpflegung sorgen!
Allerdings sei eines gesagt: Hier geht es um Arbeit - wirklich Arbeit und
keine Spielerei oder Urlaub! Es geht um die Tiere und deren Wohlergehen. Wer ernsthaft helfen will sollte absolut ehrlich sein,
anpacken können und vor allem Tierkenntnis und ein Gefühl für die Tiere haben. Derbe Reinfälle und Enttäuschungen in Form von
Missgunst, Neid, verletzter Eitelkeit und Selbstüberschätzung mussten Rolf und
die Tiere in der jüngsten Vergangenheit leider erfahren, weil er einfach zu
vertrauensselig war und glaubte, dass man es ehrlich meinte, was sich im Nachhinein als alles andere als dieses darstellte
und ihn und nicht zuletzt die Tiere viel Geld und Kraft gekostet hat.
Ernstgemeinte Anfragen
sind zu richten an den Verein HELFEN zu HELFEN TierFreunde e.V. unter: info@helfen-zu-helfen.de
(Hinweis: bei der eMail-Adresse tauchen beim Anklicken anstatt des
"@"-Zeichens die Buchstaben "at" in Deinem Mail-Fenster auf.
Entferne diese Buchstaben
und ersetze sie durch das "@"-Zeichen. Dies
geschieht zur Abwehr von Spam-Mails. Wir bitten um Verständnis und bedanken uns
für die Mühe!)
Viele
Katzen-Seelchen warten teilweise schon jahrelang (!!!) sehnsüchtig auf IHRE
Menschen ... Viele Katzen-Seelchen warten wohl vergebens ... denn es sind auch
viele dabei, die nicht sofort auf den Arm wollen, nicht sofort Vertrauen zeigen,
obwohl sie sich innerlich nach ein wenig Zuwendung, Streicheln, Liebe zerreißen!
Aber halt einfach nur Geduld und Zeit brauchen, um ihren kleinen Seelchen den
notwendigen Schubs geben zu können - wieder Vertrauen in uns Menschen zu
fassen.
Wer etwas zur
Versorgung unserer Schützlinge beitragen möchte,
den bitten wir seine Spende
auf folgendes Konto zu überweisen:
HELFEN zu HELFEN
TierFreunde e.V.
Kontonummer:
2306287012
BLZ: 31060517
Bank: Volksbank Moenchengladbach
Für
Überweisungen aus den EU-Staaten:
IBAN:
DE79310605172306287012
BIC: GENODED1MRB
Verwendungszweck:
"Versorgungshilfe Roquetas"
Als anerkannter,
gemeinnütziger Verein sind wir in der Lage
Spendenbelege auszustellen.
Wenn also gewünscht, dann bitte UNBEDINGT Name, Vorname, vollständige
Adresse mit auf die Überweisung schreiben!
Die eingehenden Spenden werden im vollen Umfang den Tieren zugute kommen.
Wir danken
schon jetzt allen Helfern im Namen der Schützlinge.

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Katzenheim-Roquetas
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